Converse hat in letzter Zeit besonders ihr neues Flagschiff beworben, den Cons One Star.  Der One Star war schon in den neunziger Jahren als Skateschuh sehr beliebt. Daher diente das Model auch als Vorlage für den Anthony Pappalardo Pro Schuh, einem der ersten Pro Schuhe von Converses neuem Skateprogramm. Jetzt hat Converse den One Star wieder aufgenommen und ihn für die heutigen Skateboard-Ansprüche mit einer Lunarlon Sohle, hochwertigem Wildleder und der klassischen Converse Sohle ausgestattet. Auf dem Papier hört sich das perfekt an. Wir haben den Schuh getestet und ob er seine Versprechen haben kann, könnt Ihr in den folgenden Zeilen nachlesen.

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Größenempfehlung

Der Cons One Star fällt größer aus, wir empfehlen eine halbe Nummer kleiner zu wählen.

Haltbarkeit

The Cons One Star besteht komplett aus Wildleder, das den 10 Stunden Test ohne Löcher überstanden hat. Die Haltbarkeit ist daher eine der Stärken des Schuhs. Converse hat definitiv eine hochwertige Wildlederqualität benutzt, die sich in der Haltbarkeit wiederspiegelt. Zusätzlich wird der Vorderfußbereich durch doppelte Nähte verstärkt, die nicht nur die Widerstandsfähigkeit verbessern, sondern auch die Form dieses Bereichs. Da der Vorderfußbereich eher klein ist, konzentriert sich die Angriffsfläche des Griptapes mehr auf den seitlichen Bereich. Die Sohle zeigte kaum Anzeichen von Abrieb und hat ihren Grip über die gesamte Testzeit behalten.

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Dämpfung

Die Lunarlon Technology hat mittlerweile sehr erfolgreich den Sprung aus der Running-Abteilung in Skateschuh-Modelle geschafft. Da Converse und Nike zusammengehören, lag es nahe, das auch Converse die Technologie in ihren Modellen nutzt. Die Sprengung, der Höhenunterschied zwischen Vorderfuß und Ferse, ist bei der hier verwendeten Lunarlon Innensohle nicht sehr groß. Trotzdem durch bietet der Cons One Star ein gutes Boardgefühl im dafür wichtigen vorderen Drittel. Gleichzeitig wird die Ferse durch die dicke Schaumstoffschicht im hinteren Teil zuverlässig vor Prellungen geschützt.

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Form

Bezüglich der Form hat der One Star einige Schwächen. Zunächst sitzt der Schuh sehr nahe am Fuß und wirkt stabil. Jedoch verliert der Schuh im laufe der Zeit an Stabilität und wird schnell sehr weich. Das passiert vor allem durch mangelnde Luftdurchlässigkeit, da das Wildleder durch die Feuchtigkeit an Halt verliert.

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Boardgefühl und Grip

Die Form und Stabilität des Schuhs beeinflußt das Boardgefühl. Das Boardgefühl verbessert sich, je weicher der Schuh wird. Die Lunarlon Innensohle sorgt für einen Dämpfungseffekt, aber gleichzeitig nimmt sie auch ein wenig das Boardgefühl. Der Grip ist definitiv einer der Stärken. Die vulkanisierte Sohle passt sich durch die Flexibiltiät sehr gut an das Shape des Boards und das Concave an. Ebenso sorgt der breite vulkanisierte Sohlenrand für einen perfekten Flick, wodurch Fliptricks sehr gut kontrolliert werden.

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Komfort und Stabilität

Der Cons One Star muss nicht eingelaufen werden, da er direkt aus dem Karton geskatet werden kann. Zwar sieht der Schuh auf den Bilder im Fersenbereich niedrig aus, jedoch umfaßt er die Ferse sehr gut. Dadurch entsteht ein sicheres Tragegefühl. Zwar hat der Schuh einige Luftlöcher, jedoch reichen diese nicht aus, damit die Feuchtigkeit aus dem Schuh entweichen kann. Der Innenbereich ist sehr gut verarbeitet und hat kaum Nähte. Das hat den Vorteil, dass keine Druckstellen entstehen können. Wie vorher schon erwähnt, verliert der Schuh aber ziemlich schnell seine Stabilität.

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Zusammenfassung

Converse hat es geschafft die klassische Silhouette des One Stars durch einige Verbesserungen gut an die Skateboard-Anforderungen anzupassen. Durch die Lunarlon Sohle entsteht ein Dämpfungseffekt, der in Kombination mit der guten Haltbarkeit und dem guten Grip zu den Stärken gehört. Leider hat Converse etwas die Formstabilität und die Luftdurchlässigkeit vernachlässigt.

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